Datenschutz

DSGVO und Datenschutz in Co-Parenting-Apps: Was ihr wissen müsst

Wenn ihr eine App für die Organisation des gemeinsamen Alltags nutzt, sind Datenschutz und DSGVO-Konformität keine Formalien – sie schützen eure Privatsphäre und die eurer Kinder. Besonders bei Co-Parenting-Apps geht es um sensible Daten, die nur ihr kontrollieren solltet. hetito zeigt, worauf ihr achten müsst und wie ihr eure Datenhoheit behaltet.

Zwei Hände halten ein Smartphone mit der hetito-App, die einen Betreuungsplan anzeigt. Im Hintergrund ein warmer, neutraler Farbton.
Mit hetito behaltet ihr die Kontrolle über eure Daten – ganz ohne Kompromisse bei der Sicherheit.

Bei Co-Parenting-Apps wie hetito sind DSGVO-Konformität und klare Datenschutzstandards entscheidend, um sensible Informationen zu schützen. Eltern behalten die volle Kontrolle darüber, wer welche Daten einsehen darf – und wer nicht. Wichtig sind transparente Einwilligungen, verschlüsselte Speicherung und die Möglichkeit, Daten selbst zu verwalten oder zu löschen. Auch der europäische AI Act spielt eine Rolle, wenn KI-Funktionen genutzt werden.

Warum Datenschutz in Co-Parenting-Apps besonders wichtig ist

Wenn ihr euch trennt, bleibt die gemeinsame Verantwortung für eure Kinder bestehen. Doch der Austausch über Betreuungspläne, Übergaben oder Ausgaben darf nicht auf Kosten eurer Privatsphäre gehen. Co-Parenting-Apps verarbeiten sensible Daten – von persönlichen Terminen bis hin zu Dokumenten wie Vollmachten oder Schulzeugnissen. Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) setzt hier klare Regeln: Eure Daten gehören euch, und ihr entscheidet, wer sie sehen darf.

hetito ist als App speziell für den deutschsprachigen Raum entwickelt und orientiert sich an den strengen Vorgaben der DSGVO. Das bedeutet:

DSGVO: Was bedeutet das konkret für euch?

Die DSGVO ist keine abstrakte Vorschrift, sondern hat direkte Auswirkungen auf euren Alltag mit einer Co-Parenting-App. Hier sind die wichtigsten Punkte:

1. Einwilligung und Kontrolle

Ihr müsst explizit zustimmen, welche Daten die App verarbeiten darf. Bei hetito könnt ihr zum Beispiel festlegen, ob der andere Elternteil bestimmte Dokumente oder Fotos einsehen darf. Diese Einwilligung könnt ihr jederzeit widerrufen – ohne Angabe von Gründen.

2. Recht auf Auskunft und Löschung

Ihr habt das Recht zu erfahren, welche Daten über euch gespeichert sind. Bei hetito könnt ihr diese Informationen direkt in der App einsehen. Falls ihr Daten löschen lassen wollt, geht das ebenfalls mit wenigen Klicks. Wichtig: Auch der andere Elternteil kann nur die Daten sehen, die ihr freigegeben habt.

3. Datensparsamkeit

Apps dürfen nur die Daten sammeln, die für ihre Funktion wirklich nötig sind. hetito speichert zum Beispiel keine Standortdaten, es sei denn, ihr legt einen Übergabeort fest – und selbst dann nur für den vereinbarten Zeitpunkt.

4. Sicherheit der Daten

Daten müssen so gespeichert werden, dass sie vor Hackern oder unbefugtem Zugriff geschützt sind. hetito nutzt moderne Verschlüsselungstechnologien, um eure Informationen zu sichern. Zudem werden Daten nur auf Servern in der EU gespeichert, wo die DSGVO gilt.

Der AI Act: Was ändert sich durch KI in Co-Parenting-Apps?

Seit 2024 gilt der europäische AI Act, der Regeln für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) festlegt. Auch Co-Parenting-Apps wie hetito nutzen KI – etwa für die Funktion, Elternbriefe zu scannen und Termine vorzuschlagen. Der AI Act stellt sicher, dass KI-Systeme transparent, sicher und diskriminierungsfrei arbeiten. Für euch bedeutet das:

hetito setzt KI nur dort ein, wo sie euch konkret unterstützt – ohne eure Daten für andere Zwecke zu nutzen oder weiterzugeben.

Vergleich: Worauf ihr bei Co-Parenting-Apps achten solltet

Nicht alle Apps halten die gleichen Datenschutzstandards ein. Hier ein Vergleich der wichtigsten Kriterien:

KriteriumDSGVO-konforme App (z. B. hetito)Nicht DSGVO-konforme App
ServerstandortEU (DSGVO gilt)Außerhalb der EU (z. B. USA)
DatenverschlüsselungJa (Ende-zu-Ende)Oft unklar oder nicht vorhanden
EinwilligungExplizite Zustimmung erforderlichAutomatische Datensammlung möglich
Recht auf LöschungDaten können jederzeit gelöscht werdenLöschung oft schwierig oder unmöglich
KI-TransparenzKlare Information über KI-NutzungKeine oder unklare Angaben
DatenhoheitEltern entscheiden über ZugriffApp-Anbieter oder Dritte haben Zugriff

Quelle: DSGVO (Art. 5, 6, 13, 17, 32), AI Act (Art. 13, 52)

Wie ihr eure Daten in hetito selbst verwaltet

hetito gibt euch die Werkzeuge an die Hand, um eure Datenhoheit zu behalten. Hier ein paar konkrete Beispiele:

Wann ihr fachliche Hilfe hinzuziehen solltet

Datenschutz ist wichtig, aber manchmal reichen die Möglichkeiten einer App nicht aus – etwa wenn es um rechtliche Fragen geht. In solchen Fällen könnt ihr euch an folgende Stellen wenden:

Fazit: Datenschutz ist kein Luxus, sondern ein Muss

Co-Parenting-Apps wie hetito können euch den Alltag erleichtern – aber nur, wenn ihr sicher sein könnt, dass eure Daten geschützt sind. Die DSGVO und der AI Act geben euch klare Rechte, die ihr nutzen solltet. Achtet darauf, dass die App eure Datenhoheit respektiert, transparent arbeitet und euch die Kontrolle lässt. So könnt ihr euch auf das konzentrieren, was wirklich zählt: das Wohl eurer Kinder.

hetito zeigt, wie Datenschutz und praktische Organisation Hand in Hand gehen können – ohne Kompromisse bei der Sicherheit.

Häufige Fragen

Was bedeutet DSGVO-konform bei Co-Parenting-Apps?
DSGVO-konform bedeutet, dass die App die strengen europäischen Datenschutzregeln einhält. Dazu gehören transparente Einwilligungen, verschlüsselte Speicherung, das Recht auf Auskunft und Löschung sowie die Kontrolle darüber, wer welche Daten einsehen darf. Bei hetito entscheidet ihr selbst, welche Informationen geteilt werden – und mit wem.
Dürfen Co-Parenting-Apps meine Daten an Dritte weitergeben?
Nein, ohne eure ausdrückliche Einwilligung dürfen Co-Parenting-Apps keine Daten an Dritte weitergeben. Die DSGVO verbietet dies, es sei denn, es gibt einen gesetzlichen Grund (z. B. eine gerichtliche Anordnung). Bei hetito werden eure Daten nur zwischen euch und dem anderen Elternteil geteilt – und nur, wenn ihr es erlaubt.
Wie schützt hetito meine Daten vor Hackern?
hetito nutzt moderne Verschlüsselungstechnologien, um eure Daten zu schützen. Das bedeutet, dass Informationen nur verschlüsselt übertragen und gespeichert werden. Zudem werden die Daten auf Servern in der EU gespeichert, wo die DSGVO gilt. So ist sichergestellt, dass Unbefugte keinen Zugriff erhalten.
Kann ich meine Daten in hetito löschen?
Ja, ihr habt das Recht, eure Daten jederzeit zu löschen. Bei hetito könnt ihr dies direkt in der App tun. Wichtig: Wenn ihr Daten löscht, die der andere Elternteil benötigt (z. B. Betreuungspläne), solltet ihr dies vorher abstimmen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Was regelt der AI Act für Co-Parenting-Apps?
Der AI Act legt fest, wie Künstliche Intelligenz (KI) in Apps eingesetzt werden darf. Für euch bedeutet das: Ihr müsst darüber informiert werden, wenn KI genutzt wird (z. B. bei Terminvorschlägen), und ihr könnt entscheiden, ob ihr diese Funktionen nutzen wollt. KI-Systeme müssen transparent und diskriminierungsfrei arbeiten. hetito setzt KI nur dort ein, wo sie euch konkret unterstützt.
Was kann ich tun, wenn ich unsicher bin, ob eine App DSGVO-konform ist?
Wenn ihr unsicher seid, könnt ihr folgende Schritte gehen: 1. Prüft die Datenschutzerklärung der App – sie muss klar und verständlich sein. 2. Fragt beim Anbieter nach, wo die Daten gespeichert werden und wie sie geschützt sind. 3. Nutzt nur Apps, die Server in der EU nutzen, wo die DSGVO gilt. 4. Wendet euch bei Fragen an die Datenschutzbehörde eures Bundeslandes. hetito erfüllt alle diese Kriterien und bietet euch volle Transparenz.

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hetito legt größten Wert auf DSGVO-Konformität und Datensouveränität. Erfahrt, wie ihr eure Daten in der App selbst verwalten könnt – und warum das für euch und eure Kinder wichtig ist. [Mehr erfahren](/magazin/datenschutz-co-parenting).

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